Piraten befreien den Regensburger Haushalt

Wofür in Regensburg wieviel Geld ausgegeben wird, steht im Haushalt, der regelmäßig fortgeschrieben und auf den Webseiten der Stadt veröffentlicht wird. Tausende Seiten Tabellen, Zahlenreihen und undurchsichtige Abkürzungen sind allerdings nicht unbedingt allgemeinverständlich und deshalb werden sich wohl die wenigsten Regensburger und Regensburgerinnen persönlich schon einmal damit auseinandergesetzt haben. Eine visuell aufbereitete und auch für normale Leute verständliche Version dieses überaus komplexen Dokumentes fehlte bisher. Die Piraten haben diesen Missstand korrigiert, mit Hilfe der Offener-Haushalt-Plattform der open knowledge foundation, die sich für die Aufbereitung und Nutzbarmachung öffentlich verfügbarer Daten einsetzt.
Auf der Webseite Offener Haushalt kann man sich ganz einfach durch die einzelnen Positionen des Regensburger Haushalts klicken.
Das begeistert auch den Vorsitzenden des Kreisverbands der Piraten Regensburg, Thoralf Will: „Piraten stehen für Transparenz und für politische Teilhabe. Alle sollen die Möglichkeit haben, sich selbst einen Überblick zu verschaffen, was etwa das städtische Bauprojekt um die Ecke kostet oder wie wertvoll der Stadt die eigenen Schulen sind. Und das auf möglichst anschauliche Art und Weise.“
Um den Regensburger Haushalt zu visualisieren, war eine aufwändige Umwandlung der Daten in ein maschinenlesbares Format nötig. „Wir hoffen, dass sich die maschinenlesbare Veröffentlichung in Zukunft durchsetzen wird, um Formate und Angebote wie die Online-Visualisierung stärker nutzbar zu machen“ wünscht sich Tina Lorenz, Stadträtin der Piraten.
Wer sich für noch mehr Details zum Regensburger Haushalt interessiert, kann sich auf Open Spending wirklich jede einzelne Position im Detail anschauen:

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